3-4-4-3 Umgangsplan: Ein ausgewogenes 50/50-Muster
Der 3-4-4-3-Plan ist ein 50/50-Muster: Die Kinder verbringen drei Tage bei einem Elternteil, dann vier beim anderen, dann vier beim ersten, dann drei beim zweiten — wiederholt sich alle zwei Wochen. Etwas sanfter als 2-2-3 (weniger Wechsel) und lebhafter als Wochenmodell (Kinder sehen jeden Elternteil häufiger).
So funktioniert's
Aufbau: Elternteil A bekommt drei Tage, Elternteil B vier, dann A vier, dann B drei. Über zwei Wochen hat jeder sieben Tage. Die meisten Familien legen den Zyklus so, dass der längere Block (4 Tage) das Wochenende abdeckt — du kannst aber rotieren, wie es zu eurer Woche passt.
Ein typischer 3-4-4-3-Zyklus (über zwei Wochen):
- Tag 1-3: Elternteil A (3 Tage, z. B. Mo-Mi)
- Tag 4-7: Elternteil B (4 Tage, z. B. Do-So)
- Tag 8-11: Elternteil A (4 Tage, z. B. Mo-Do)
- Tag 12-14: Elternteil B (3 Tage, z. B. Fr-So)
- Dann zurück zu Tag 1.
- Jedes Wochenende (Fr-So) gehört einem anderen Elternteil.
- 14-Tage-Zyklus, je 7 Tage.
Was es für die Kinder bedeutet
3-4-4-3 ist für Kinder ein guter Mittelweg: nie länger als vier Tage von einem Elternteil getrennt, und sie wissen ungefähr, in welchem Zuhause das Wochenende stattfindet (im Wechsel). Die Wechsel sind weiter auseinander als bei 2-2-3 — weniger 'wo ist mein…?', mehr Zeit zum Ankommen. Für Grundschulkinder, die noch häufigen Kontakt brauchen, aber ein paar Tage Trennung gut wegstecken, ist das oft genau richtig. Ältere Kinder finden die 3-Tage-Blöcke vielleicht etwas kurz, aber die 4-Tage-Blöcke geben ihnen echtes Durchatmen in jedem Zuhause.
Was es für die Eltern bedeutet
Für Eltern verteilt 3-4-4-3 die Wochenenden gleichmäßig — keiner muss immer den Samstagsputz oder das Sonntagsessen mit der Familie übernehmen. Die Übergaben fallen an vorhersehbaren Punkten (Anfang des 3- oder 4-Tage-Blocks), Termine und Freizeit lassen sich drumherum planen. Den Zwei-Wochen-Zyklus muss man ein paar Runden 'durchspielen', bevor er sitzt — die meisten Eltern brauchen den Kalender. Der Plan rewards Eltern, die flexibel sind, an welchen konkreten Tagen der Zyklus startet; manche Familien legen den 4-Tage-Block aufs Schulwochenende, andere bevorzugen Werktag-zu-Werktag.
Wie SplitDay es einfach macht
Die 3-4-4-3-Vorlage von SplitDay übernimmt den Wechsel automatisch — Startdatum wählen, und der Zyklus läuft für das ganze Jahr. Beide Eltern sehen denselben Kalender, also hat die Frage 'wer hat dieses Wochenende?' eine Ein-Tap-Antwort. Das Zwei-Wochen-Muster ist genau das, was man im Kopf nicht behalten kann — den nächsten Monat ausdrucken, schon ist alles klar. Wenn ein Tausch oder Krankheitstag kommt, einmal eintragen, beide Handys aktualisieren sich.